Wasseraufbereitung
Durch die WRG werden vier Wasserwerke betrieben, in den das gewonnene Rohwasser aufbereitet wird. Die Aufbereitungstechnologien unterscheiden sich aufgrund der territorial variierenden Rohwasserbeschaffenheiten.
Wasserwerk Fichtenberg
Zu Beginn erfolgt eine Rohwasserbelüftung über sechs einstufige Rohrgitterkaskaden. Anschließend erfolgt eine zweistufige Filtration über Sand und Aktivkohle. Die Restentsäuerung erfolgt durch die Zugabe von Natriumhydroxid. Anschließend gelangt das Trinkwasser in zwei Reinwasserbehälter, wo es über Reinwasserpumpen in das Verbundnetz Riesa-Großenhain gelangt.
Wasserwerk Riesa
Die Rohwasserbelüftung erfolgt durch Riesler im Gegenstromverfahren. Die Filtration ist analog zum WW Fichtenberg zweistufig aufgebaut und erfolgt über Sand und Aktivkohle. Die Restentsäuerung wird über eine Flachbettbelüftung realisiert. Es erfolgt zusätzlich eine UV- Behandlung zur Desinfektion. Das Trinkwasser wird aus dem Reinwasserbehälter über die Reinwasserpumpen in das Verbundsystem Riesa-Großenhain eingespeist.
Wasserwerk Schönfeld
Die Aufbereitung erfolgt im ersten Schritt über eine Druckbelüftung. Anschließend sorgt eine 2-stufige Filtration über dolomitisches Material für eine Entfernung von Eisen und Mangan. Als letzte Aufbereitungsstufe erfolgt eine Restentsäuerung über eine Flachbettbelüftung. Das Trinkwasser gelangt danach in zwei Reinwasserbehälter. Im Anschluss gelangt das Trinkwasser über zwei, hydraulisch getrennte Pumpwerke in die Versorgungszonen Schönfeld und Stölpchen.
Wasserwerk Tauscha
Das Rohwasser wird lediglich durch eine einstufige Filtration über dolimitisches Material aufbereitet. Weitere Aufbereitungsschritte sind nicht erforderlich. Das Reinwasser wird aus dem Reinwasserbehälter über die Reinwasserpumpen in die Druckzone Tauscha eingespeist.



